Ich durchschreite im Bahnhof Quetta das Tor zum Bahnsteig – und traue meinen Augen kaum: ein Gewusel, Menschen umschlungen mit allerlei bunten Tüchern, die Frauen sind komplett verschleiert, Lastenkarren werden durch die Gegend geschoben, durch die Fenster werden Säcke und Pakete gedrückt, es wird gerufen und geschrien. Viele scheinbar arme und runzelige Menschen.

Continue Reading "Von Quetta nach Rawalpindi bzw. Islamabad"

Da stehe ich nun. In Pakistan, genauer: Taftan. Vor mir liegt eine staubige Straße und bislang wollte auch noch keiner meinen Pass sehen. Zu meiner Rechten sehe ein Hütte. Ich gehe hin und gebe den freundlich lächelnden Männern meinen Reisepass. Sie sind aber nur mit einem Notizbuch ausgestattet, in das sie meine Reisepassnummer eintragen. Wo wird denn jetzt meine Einreise formal dokumentiert?

Continue Reading "Meine ersten „Schritte“ in Pakistan"

Als ich aufwache, ist es schon hell draußen. Wo bin ich? Ein Blick nach draußen – kaum möglich, denn von der obersten Liege im Nachtzugabteil lässt sich das Umfeld des Zuges nur schwer erkennen. Mit noch müden Gliedern schwinge ich mich herunter – gar nicht so einfach. Mit mir sind noch fünf weitere Iraner im Abteil untergebracht. Sie sind schon putzmunter. Ihre Frauen und weitere Familienmitglieder sind im Nachbarabteil untergebracht. Der 2‐jährige Sohnemann eines Mitreisenden turnt bereits herum.

Continue Reading "Die letzten 24 Stunden im Iran"