Nach einem wieder sehr kurzweiligen Aufenthalt im Iran, u.a. in Zanjan, Kashan, Tehran, Semnan und Mashhad, breche ich zur Rückreise nach Deutschland auf und wähle hierfür den vertrauten Weg über die Türkei und den Balkan. Um für ein bisschen Abwechslung zu sorgen, fahre ich vom Iran nicht direkt in die Türkei, sondern weiche auf die alternative Route durch Nakhchivan, einer autonomen Enklave Aserbaidschans, aus.

Continue Reading "Vom Iran über Nakhchivan in die Türkei"

Nanu, was ist denn hier los? Während es bei der Ausreise aus der Türkei noch zivilisiert zuging, herrschen an der iranischen Immigration tumultartige Zustände. Menschen drücken sich durch die Absperrungen, Gepäckstücke werden darüber geworfen. Die Sicherheitsbeamten versuchen vergebens, der Lage Herr zu werden. Vom Aussehen der Menschen gehe ich davon, dass die meisten von ihnen Iraner sind, doch solch ein rüpelhaftes Verhalten kenne ich von Iranern eigentlich nicht. Nach 10 bis 15 Minuten werden die Tore dicht gemacht. Es kehrt Ruhe ein.

Continue Reading "Kaum im Iran und schon zu Hause"

In meinen letzten Stunden in Kambodscha kommt ein bisschen Wehmut auf. Wären meine Reisepläne nicht längst geschmiedet und der Weg gedanklich für Vietnam geebnet, wäre ich gerne länger in Kambodscha geblieben, um Land und Leute intensiver kennenzulernen. Diverse Fragen schwirren in meinem Kopf umher: Wie werde ich mich mit der vietnamesischen (Lebens-)Kultur identifizieren? Können die Vietnamesen den Kambodschanern das Wasser reichen?

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