Für mich ist sie meine „Große Asienreise“. „Groß“ deshalb, weil ich mir gut 10 Monate Zeit genommen habe, die unterschiedlichen Facetten Asiens kennenzulernen und hierfür ausschließlich auf dem Land‐ und Seeweg unterwegs war. 

Der Osten wirbt auf mich bis heute einen besonderen Reiz aus. Vermutlich liegt das an den zahlreichen verschiedenen Kulturen auf sehr engem Raum, die verhältnismäßig einfach zugänglich sind und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen werden. 2011 hatte ich mich bis zum Ural herangetastet, 2014 nach Zentralasien (u.a. Kirgisien) und seit 2013 mehrfach in den Iran. Die Neugier blieb ungebremst und ich fragte mich: Welcher Menschenschlag erwartet mich hinter dem Mittleren Osten? Wie sieht es dort aus?

Ich schmiedete meine Pläne und brach Mitte Oktober 2015 zu meiner Großen Asienreise auf: Nach dem Iran erkundete ich Pakistan, Indien und Bangladesch. Anschließend fuhr ich weiter nach Myanmar, Thailand, Malaysia und Singapur. Es folgten Kambodscha, Vietnam und China. Über Russland und das Baltikum ging es zurück nach Deutschland. Im Detail kannst Du meine Route und die Reisedaten auf www.tripline.net nachverfolgen.

Das Ziel meiner Großen Asienreise war es weniger, die großen Attraktionen der Länder (und damit die Touristenmagneten) zu besuchen. Vielmehr war ich neugierig auf das Leben der Einheimischen: Was denken die Menschen? Wie schaffen sie es, trotz des (oft) deutlich niedrigeren Standards ihr Leben zu bestreiten? Außerdem interessierte mich die Landschaft und die Umwelt der jeweiligen Länder. Oberste Prämisse war: Der Weg ist das Ziel. Auch aus diesem Grund habe ich auf meiner Reise ausschließlich den Land‐ und den Seeweg genutzt.

Reisezeitraum: 17.10.2015 bis 20.08.2016

Alle Beiträge dieser Reise findest Du hier.