Auch wenn Lonely Planet behauptet, dass man in zwei bis drei Wochen einen Gutteil Bangladeschs erkunden kann, bin ich der Meinung, dass diese Zeit eindeutig zu kurz ist. Nach bereits 16 Tagen Bangladesch zu verlassen fiel mir sehr schwer. Mit einigen Freunden, die ich unterwegs kennengelernt habe, hätte ich gerne mehr Zeit verbracht. Wegen meiner datierten Einreise nach Myanmar musste ich jedoch weiterziehen.

Trotz des teilweise katastrophalen Umweltzustands, insb. die Luftverschmutzung in den Städten machte das Atmen schwer, war der Aufenthalt eine Erfrischung. Eine Erfrischung menschlicher Art.

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Fortsetzung von Teil 1 und damit meiner Erkundungstour durch die Fabriken Bangladeschs:

Ziegelei
Meine nächste Fabrik stellt keine Exportprodukte her. Die Produkte sind für den heimischen Markt bestimmt: Ziegeln. Landauf und landab, ebenso in Indien, haben mich die rauchenden Schlote und deren Umgebung interessiert, sowie das, was die Frauen und Männer, die dort arbeiten, auf ihren Köpfen herumtragen.

Continue Reading "Made in Bangladesh (Teil 2)"

Schonmal nachgeschaut, wo Ihr bzw. dein T‐Shirt hergestellt wurde? Oder Ihre bzw. deine Schuhe? Steht da vielleicht „Made in Bangladesch“. Neben China versorgt Bangladesch die Welt mit Textilien. In und um Dhaka reihen sich Fabriken an Fabriken. Mich reizt es, in diese Schmieden einen Blick zu werfen. Stimmt das Bild von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen? Gibt es Kinderarbeit? Ich klopfe an verschiedene Fabriktüren an und bin überrascht. In fast alle Fabriken, an deren Tore ich klopfe, werde ich reingelassen. Auch abseits des Textilbusinesses gibt es in Bangladesch viel Industrie zu entdecken. Nachfolgend mein Rundgang.

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