Die Art, wie ich reise, sagt viel über meine Lebenseinstellung und Grundwerte aus. Wer mich noch nicht kennt: Ich würde mich kurzgefasst als „open‐minded“ bezeichnen und mit diesen (ausgewählten) Adjektiven umschreiben: freundlich, freundschaftlich, zuvorkommend, lächelnd, positiv denkend, neugierig, andere Meinungen und Einstellungen respektierend, sparsam aber nicht geizig. Besonders am Herzen liegt mir in Systemen zu denken, heißt, stets zu hinterfragen und klarzumachen, welche Auswirkungen mein Handeln auf meine Mitmenschen hat. Das systemische Denken hat seinen Ursprung in meiner Erziehung. In meinem Studium der

Verkehrswirtschaft an der Technischen Universität Dresden habe ich diese Werte – wenngleich auf fachlicher Ebene – weiter ausgebaut. Unter anderem die Vertiefungen Verkehrsökologie, Verkehrspolitik, Logistik gaben mir das nötige Rüstzeug, um meine Grundwerte auch im beruflichen Leben erfolgreich anwenden zu können. Als Berater eines Dresdner Unternehmens entwickle und bewerte ich seit 2011 Strategien, die zum Ziel haben, mehr Fahrgäste für Busse und Bahnen zu gewinnen und den öffentlichen Verkehr wirtschaftlicher zu gestalten.

Reisen und Beruf liegen bei mir demnach eng beieinander. Wenn ich nicht arbeite und nicht durch Deutschland, Europa und die Welt toure, dann schnappe ich mir am Liebsten mein Fahrrad und genieße die frische Waldluft um mein „Schloss am See“ im östlichen Brandenburg. Heckenschere, Säge, Schlauchboot usw. machen den Kopf frei für weitere Reiseplanungen.